Abstract
Führung in unserer Umbruchszeit ist mehr als das Beherrschen von Techniken. Sie verlangt nach innerer Stabilität, kritischer Selbstreflexion und fortschreitender Persönlichkeitsreifung. Der Beitrag zeigt, warum Selbsterkenntnis die unverzichtbare Basis für authentische Führung, stabile Beziehungen und verantwortungsbewusstes Handeln bildet. Historische Wurzeln – von der Beichtpraxis bis zu philosophischen Reflexionen – werden mit modernen Herausforderungen wie Digitalisierung, Technostress und der Rolle von KI als immer häufiger konsultierter „Spiegel der Seele“ verknüpft. Anhand ausgewählter Entwicklungsmodelle und konkreter Reflexionsmethoden wird deutlich: Reife ist kein Endzustand, sondern eine lebenslange Reise, die Demut, Selbstüberwindung und die Balance zwischen Gegensätzen erfordert.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 67-83 |
| Seitenumfang | 17 |
| Fachzeitschrift | Universitas |
| Jahrgang | 80 |
| Ausgabenummer | 11 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Nov. 2025 |